Welche Aufgaben und Befugnisse ein Gerichtsvollzieher hat und welche Rechte Sie als Schuldner haben – erklärt von der LR Schuldnerberatung.
Was macht ein Gerichtsvollzieher?
Der Gerichtsvollzieher ist das ausführende Organ der Zwangsvollstreckung. Er setzt vollstreckbare Titel im Auftrag des Gläubigers durch – etwa durch Pfändung beweglicher Sachen oder die Abnahme der Vermögensauskunft.
💡 Kurz erklärt: Tätig wird das Vollstreckungsorgan nur mit einem gültigen Titel, etwa einem Vollstreckungsbescheid.

Welche Befugnisse bestehen?
Die Aufgaben umfassen unter anderem:
- ✓Pfändung beweglicher Sachen (Sachpfändung)
- ✓Abnahme der Vermögensauskunft
- ✓Zustellung von Schrift-stücken
- ✓Durchführung einer Zwangsräumung
Welche Rechte haben Sie?
Bestimmte Gegenstände des täglichen Bedarfs sind unpfändbar, und Ihr Existenzminimum bleibt geschützt. Sie müssen das Vollstreckungsorgan in der Regel nicht ohne Weiteres in Ihre Wohnung lassen. Lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten beraten.
Gesetzliche Grundlage
Die Tätigkeit ist in der Zivilprozessordnung und im Gerichtsvollziehergesetz geregelt. Den Wortlaut können Sie bei Gesetze im Internet nachlesen. Maßgeblich ist die aktuell gültige Fassung.
Häufige Fragen zum Gerichtsvollzieher
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