Privatinsolvenz
Ablauf, Dauer, Kosten und der Weg zur Restschuldbefreiung – verständlich erklärt von der LR Schuldnerberatung.
Was ist die Privatinsolvenz?
Die Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren für überschuldete Privatpersonen. Ziel ist es, am Ende von den verbleibenden Schulden befreit zu werden – die sogenannte Restschuldbefreiung. Voraussetzung ist unter anderem ein gescheiterter außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern.
💡 Kurz erklärt: Wer seine Schulden dauerhaft nicht mehr begleichen kann, erhält über die Privatinsolvenz einen geordneten Weg zur Schuldenfreiheit. Eine Schritt-für-Schritt-Darstellung des Ablaufs finden Sie auf unserer Detailseite.

Voraussetzungen für die Privatinsolvenz
Bevor das gerichtliche Verfahren eröffnet wird, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die wichtigsten im Überblick:
- ✓gescheiterter außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern
- ✓Bescheinigung einer geeigneten Stelle oder Person über das Scheitern
- ✓Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Gericht
- ✓Antrag auf Restschuldbefreiung
Weitere Details zu Aufwand und Gebühren lesen Sie auf der Seite zu den Kosten der Privatinsolvenz.
Der Ablauf in der Übersicht
Das Verfahren gliedert sich in mehrere Phasen – vom außergerichtlichen Einigungsversuch über das gerichtliche Verfahren bis zur Wohlverhaltensphase und der abschließenden Restschuldbefreiung.
Die einzelnen Fristen und Abläufe sind komplex und können sich ändern. Lassen Sie sich vor einem Insolvenzantrag beraten. Den gesamten Ablauf erklären wir ausführlich unter Privatinsolvenz Ablauf.
Wie lange dauert die Privatinsolvenz?
Bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung dauert das Verfahren in der Regel drei Jahre. Anschließend sind Sie von den verbleibenden Schulden befreit. Mehr dazu auf der Seite zur Dauer der Privatinsolvenz sowie zur Restschuldbefreiung und der Wohlverhaltensphase.
